Joan Manén, Variationen ohne Thema

Joan Manén, Variationen ohne Thema

Joan Manén (Barcelona, ​​1883–1971). Das Auftreten eines zwanzigjährigen katalanischen Geigers in den großen Konzertsälen Europas zu Beginn des 20. Jahrhunderts war ein zuvor noch nie dagewesenes Ereignis in der Musikgeschichte. Während des ersten Viertels des Jahrhunderts lässt Joan Manén die Erinnerung an Sarasate wiedererwecken und schafft es dabei, die wichtigsten Solisten seiner Zeit zu überschatten, darunter auch den sensationellen Jan Kubelík. Die Kritiker kapitulieren vor seinem Talent, vor dem Künstler, der sich das Geigenspielen im Selbststudium beibrachte und weder eine Musikschule besuchte, noch von einem der großen Meister seiner Zeit unterrichtet wurde.

Joan Manén war nicht nur einer der besten Geiger seiner Zeit, sondern ragte auch in ganz Europa als Komponist wichtiger sinfonischer Werke heraus. Der Komponist und Geiger, der durchaus auch für sein Temperament bekannt war, hinterließ nach seinem Tod viele Kontroverse um seine Person.

In 'Joan Manén, Variacions sense tema' folgen wir 4 Jahre lang den Musikern, die den Verband Joan Manén bilden und die das Werk Manéns wieder zum Leben erwecken wollen, auf ihrer Suche nach verlorenen Partituren und begleiten sie u.a. bei Aufnahmen von CDs, bei Restaurierungen ihrer Instrumente und bei der Organisation von Konzerten.

Nichts hält sie von ihrer Mission und ihrer Hingabe zur Musik Manéns ab.

 

 

Daten

Regie: Daniel Torres Vergé und Jaime Ballada Larrasa

Produktion: Marcial AV in Zusammenarbeit mit Associació Joan Manén

Musik: Joan Manén

Darsteller: Joan Guinjoan, Daniel Blanch, Kalina Macuta,Xavier Puig, Joan Pons, Albert Guinovart

Länge: 90 Minuten